Mittels Befragung, Zungen- und Pulsdiagnose kann für Sie eine Diagnose im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin gestellt werden.

Auf Grundlage Ihrer chinesischen Diagnose erhalten Sie eine Ernährungsempfehlung mit Lebensmitteln, die Sie stärken und Schwächen oder auch Medikamentennebenwirkungen ausgleichen. Lebensmittel haben einen organbezug, eine thermische Wirkung und Geschmäcker.

Eine westliche Diagnose wie „banaler Rückenschmerz“ oder „Bluthochdruck“ z. B. kann in der chinesischen Medizin verschiedenste Ursachen haben. Man spricht z. B. von den Pathogenen Faktoren wie Hitze, Kälte, Wind oder Feuchtigkeit, die auf Organe eingewirkt haben und zur Erkrankung geführt haben. Blutschwäche, Yang-Mangel oder Yin-Mangel auch mit Bezug auf konkrete Funktionskreise wie Nieren, Leber oder Herz z. B. sind typische chinesische Diagnosen.

In der TCM haben die Diagnose und die Ursachen der Erkrankung den selben Namen, wie z. B. Leber-Blut-Schwäche.

Den Lebensmitteln kommt somit in der chinesischen Ernährungslehre (Diätetik) eine arzneimittelähnliche Bedeutung zu. Bei den Lebensmitteln handelt es sich um typische einheimische jedem bekannte Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Nüsse, Getreide, Fleisch usw. Alle fünf Geschmäcker kommen in jede Mahlzeit.

Es gibt regelmäßig TCM-Kochkurse für Interessierte in meiner Praxis.

Das Fasten in der TCM entspricht den Getreidekuren. Dazu wählen wir gemeinsam, die für Sie passende Variante aus.

Buchempfehlung: Barbara Temelie/Beatrice Trebuth, Das fünf Elemente Kochbuch, Joy-Verlag, Gebunden, Großformat, ca. 23 €. Teil eins mit ca. 70 Seiten erklärt gut die Zusammenhänge in der Ernährung. Die Rezepte sind gekennzeichnet wie sie thermisch wirken, erfrischend, neutral oder wärmend.

Die TCM Diätetik ist eine Erfahrungsheilkunde und nicht wissenschaftlich überprüft.